Saturday, December 15, 2007

"Union ist der wichtigste Teil meiner Karriere“



Daniel Teixeira deixou o campo este ano, encerrando sua carreira com "chave de ouro" no Union Berlin, onde é tido por muitos torcedores como herói. O Union é um time tradicional do leste berlinense.

Na terça-feira, dia 11, o atleta falou da sua trajetória, planos, sentimentos e outros assuntos, em entrevista exclusiva no Restaurante Ipanema, Mitte Berlin. O material em português será publicado em breve.

(Deutsche korrektur: Christian Menzel)

"Union ist der wichtigste Teil meiner Karriere“

Von Sandra Gomes

Während der Mitarbeiter eines Fitnessstudios in Berlin die Autorin dieses Artikel versucht, zum Abschluss eines Jahresvertrages zu überreden und das Thema plötzlich auf "Fußball" kommt, frägt er sie, die selbst Brasilianerin ist: "Kennst du Daniel Teixeira? Würdest du mir für Erik, einen 9-jährigen Jungen, ein Autogramm besuchen? Er ist nämlich Union Fan!“

Erik hat Glück, dass sich Teixeira eine Woche später mit der Journalistin in einem brasilianischen Restaurant getroffen hat, um dieses exklusive Interview zu geben.
Dort hat der „Texas“ mehr als 3 Stunden über alles Mögliche gesprochen.

Im Alter von 39 Jahren hat der Brasilianer aus Belo Horizonte (Minas Gerais) nun im Oktober seine Fußballkarriere bei Union Berlin beendet. Er hat sich bei der Mannschaft, für die der viele Tore schoss, stets wohl gefühlt.

Letztes Jahr wurde Teixeira von den unionfans sogar zum zweitbesten Spieler aller Zeit gewählt.

Seine Leidenschaft für den Fußball war schon sehr früh geweckt worden, zunächst in jungen Jahren als Hallenfussballer. Mit 19 Jahren war er bereits offizieller Spieler bei Cruzeiro in Minas.

Aber Teixeira wollte die Welt sehen und setzte alles daran, seine Träume zu realisieren. Einfach war dies nicht. Japan, Portugal, Türkei, Deutschland - er war viel unterwegs und mit all den Erfahrungen und Erlebnissen ist er heute überzeugt, dass sich sein Einsatz gelohnt hat. In Berlin fühlt er sich mittlerweile mit seiner Familie zu Hause.

"Hat dich in Deiner Familie jemand beeinflusst, Fußballer zu werden?"

"Nein, nicht wirklich. Mein Vater mochte zwar den Fußball, wollte jedoch nie, dass ich Profisportler werde. Vielmehr sagte er mir immer, ich solle lieber zur Schule gehen. Aber als ich mich entschieden hatte, die Universität zweieinhalb Jahre vor dem Abschluss zu verlassen, hat er mich dennoch unterstützt und mir die Wahl meines Lebensweges frei gestellt."

"Wolltest du immer schon im Ausland spielen?"

"Mein erster Auslandsaufenthalt war noch als Teenager, als ich in Indonesien spielte. Es war das Beste das mir passieren konnte. Ich habe es sehr genossen, mit 18 ist das Leben eine einzige Party. Da ich aber noch fast kein Englisch konnte, hatte ich schon ein paar Schwierigkeiten. Wieder zurück in Brasilien, habe ich angefangen, Englisch zu lernen. Ich war immer neugierig, andere Länder kennen zu lernen."

"Und dann warst du irgendwann sogar in Japan und hast Japanisch gelernt?"

"Richtig, als ich 22 war. Cruzeiro hat mich an Nippondenso ausgeliehen. Es war noch kein Profifußball damals. Die Spieler haben bis 15 Uhr in ihren Unternehmen gearbeitet und danach wurde trainiert. Ich war die einzige, der nur Fußball spielte. Ich habe jeden Tag 3 Stunden Japanisch gelernt und am Ende kam ich fast bis zur Oberstufe. Es ist einer sehr logische Sprache. Ich war dort als Sportler sehr respektiert. Man hat mir zugehört und mich als Vorbild genommen, weil ich meine Leidenschaft zum Beruf machte."


"Und wie bist du überhaupt nach Japan gekommen? Wie war die Anpassung?"


"Es gab bei Cruzeiro irgendwann einen Japaner, der wochenlang Training und Spiel beobachtete. Er hat mich eingeladen. Es war eine radikale Umstellung, der Stil, das Training, die Kultur, die Gewohnheiten, die Sprache, es war alles anders. Ich wollte aber solche Erlebnisse immer haben, es war alles neu für mich und eine sehr gute Erfahrung. Ich war das erste Mal weitweg von meinem Land, meinem Haus. Für mich persönlich war es Fantastich, beruflich habe ich nicht viel hinzugelernt, ich habe mehr gegeben und gezeigt. Für die war das auch wichtiger. 1993 hat Cruzeiro aber mein Pass eingezogen und ich bin zurück nach Brasilien gekommen."

"Du hast noch in Portugal gespielt"

"Ja, 1994 bin ich zu Nacional (Ilha da Madeira) gegangen, später zu Seixal, nach Lissabon. 1998 habe ich versucht, wieder in Brasilien zu spielen, es hat aber nicht richtige geklappt. Damals war ich auch schon lange mit meiner jetzigen Frau zusammen und wir haben schließlich geheiratet. 1999 ist unsere Tochter Debora geboren (die älteste Tochter) und ich habe es zum ersten Mal in Deutschland versucht."

"Warum hat es in Brasilien nicht geklappt? Ist es für einer Spieler dort schwerer?"

"Ich bekam nur schlechte Angebote. Wäre ein gutes dabei gewesen, wäre ich dort geblieben. In Brasilien gibt es viel zu viele Spieler, viele gute Spieler, viele, die arbeitslos sind. Es ist immer reine Glückssache. Ich habe selbst viel Kontakt mit Spielern dort und habe selbst dort gespielt, es ist sehr schwer. Ich finde es unfair, wann man sagt, dass die Spieler Millionäre sind, 80% von ihnen erhalten lediglich einen Mindestlohn (380 reais, circa 130 EUROs). Es gab sogar einen Verein, der nicht mal einen Übernachtungsplatz anbieten konnte. Es gibt viele Geschichten, von denen Europäer überrascht wären."



Es soll sogar Brasilianer geben, die in Europa wegen eines falschen Passes in's Gefängnis mussten, ohne dass sie wussten, dass sie sich hier illegal aufhalten. Grenzt die Art und Weise, wie mit den Betroffenen umgegangen wird nicht schon an Menschenhandel?


"Ab und zu ja. Ich kann es verstehen, dass man einen Traum hat und ihn unbedingt wahrmachen möchte. Man trifft leicht auf unehrliche Menschen, die falsches anbieten. Es ist eicht, darauf hereinzufallen. Man muss schon psychisch stark sein, um sich nicht täuschen zu lassen. Sich gut zu informieren ist der Schlüssel für seriöse Geschäfte. Vielen denken, dass es leicht sei im Ausland, Hauptsache, man kann gut spielen. Leider ist es jedoch nicht so, man muss sich anpassen können, je schneller desto besser, man muss die Sprache lernen, sich zu Hause fühlen. Für viele ist es eine Illusion. Sie haben keine realistischen Vorstellungen."


"Und wie ist die Mentalität? Sollte man auf Verständnis und Unterstützung warten? Wir Brasilianer wollen oftmals, dass man uns an die Hand nimmt...."


"Die Leute sind nicht daran interessiert. Sie haben ja die Spieler eingekauft, teuer bezahlt und wollen Ergebnisse sehen. Wenn man mit der Anpassung Probleme hat, ist es sein Problem. Da sollte der Manager eine wichtigere Rolle spielen. Es gibt zwar Vereine die Unterstützung anbieten, andere sprechen davon, machen es aber nicht. Deswegen sollte der Manager jemanden beauftragen, sich um die neuen Spieler zu kümmern, um ihnen und ihren Familien das Leben im Alltag zu vereinfachen. Hertha hat z.B. Alcir Pereira, der den Brasilianischen Spielern zur Seit steht. Man sollte aber besser versuchen, alleine zu recht zu kommen und nicht auf die Hilfe angewiesen sein.


"Welche Rolle spielt Deine Familie?"


"Schon eine sehr wichtige. Ich habe Glück, dass meine Frau für alles da ist. In schlechten oder guten Momenten, sie unterstützt mich die ganze Zeit. Sie hat mir keine Probleme gemacht, umgekehrt, sie hat ihren Job und ihre Karriere aufgegeben, um mich zu begleiten. Ich weiß es nicht, wie ich ohne meine Familie das alles schaffen könnte (3 Töchter: Debora 8, Fabiana, 4 und Daniela, 1). Ich kann mich nicht beschweren, sondern nur dankbar sein. Ich hatte auch sehr harte Momente, als ich z.B. in physiotherapeutischer Behandlung war und fast ein Jahr nicht spielen konnte. Ohne die totale Unterstützung meiner Familie hätte ich das nicht geschafft. Es ist klar, dass dies die Leistung eines Profis beeinflusst. Man muss sich entscheiden, was einem wichtiger ist, wann man nicht beides haben kann: Familie oder Karriere. Ich könnte nicht Monate lange ohne meine Familie leben. Man sollte aber auf dem Spielfeld versuchen, Privates vom Beruflichen zu trennen."

"Sind die Brasilianer im Ausland hilfsbereiter zu ihren Landesleuten?"

"Das ist schwer zu sagen Ich habe viel Kontakt zu Brasilianer, aber jeder ist anders. Es gibt die, die dir helfen werden, andere werden dich ignorieren, man muss auf alles vorbereitet sein und immer die Augen offen halten. Die Konkurrenz ist groß, man muss sich behaupten können, die Meinungen sagen, den Kopf hoch halten, nicht zulassen das andere dich klein machen. Man muss selbst seinen Platz finden, keiner kann das für dich tun."

"Wie bist du überhaupt nach Deutschland gekommen?"

"Ich habe in der Türkei einen Test gemacht und mich dort irgendwie nicht richtig angepasst. Dann gab es die Chance, in Köln einen Test zu versuchen und so bin ich, ohne eine Wort Deutsch zu sprechen, hier gelandet. Ich habe dann in 1999 bei KFC Uerdingen angefangen. Dort war ich nur 6 Monate und dann bin ich schon nach Berlin gekommen, ausgeliehen für Union. Ich war in guter Form und wir haben damals viel erreicht, wir sind in die 2. Liga aufgestiegen, wir haben beim UEFA Cup mitgespielt, sowie beim DFB-Pokal-Endspiel."

"Wie viele Tore hast du bei Union als Mittelstürmer geschossen?"

"14 beim ersten Mal, jetzt noch 18."

"Warum bist du von Union weggegangen?"

"Das war ein großes Durcheinander. Zuerst hatte der Präsident von KFC Uerdingen ein Million D-Mark verlangt und sie wollten mich behalten. Schließlich hat dann jedoch Brauschweig die Ablöse bezahlt. Dort war ich 2 Jahre und hatte mir eine Verletzung am rechten Knie zugezogen. Ich spüre dies bis heute, auch nach 8 Monaten Physiotherapie."

"Nach Brauschweig warst du dann in Kiel und Essen. Wie kamst du wieder zurück nach Berlin?"

"Ich war 37 Jahre alt, Union war in der vierten Liga und wollte wieder einsteigen. Sie haben mir einen Zwei-Jahresvertrag angeboten. Wir haben es schließlich auch geschafft, in die dritte Liga aufzusteigen."


"Wie hast du Deutsch gelernt, gingst Du zur Schule?"


"Ich habe alles gemachte. Erstens hatte mir die Mannschaft einen Lehrer gestellt. Danach ging ich zur Volkshochschul. Ideal wäre es, in einer Schule zu lernen. Man muss sich mit den Kollegen unterhalten, sich in die deutsche Gesellschaft integrieren. Es wäre falsch, sich ausschließlich in der Brasilianischen Gemeinschaft zu bewegen. Zwar erscheinen die Deutschen manchmal auf den ersten Blick etwas “kühl”, sobald man aber ihr Vertrauen gewonnen hat, können sehr tiefe Freundschaften entstehen."


"Fühlst du Dich hier zu Hause? Ist Berlin Deine Lieblingsstadt?"


"Ja, hier fühle ich mich in Deutschland sehr wohl. Berlin ist meine Traumstadt, sie bietet so viele Möglichkeiten, sie ist voller Kultur, weltoffen und tolerant. Ich fühle mich richtig wohl hier."

"Gibt es im Stadion einen Unterschied zwischen Brasilien und Deutschland? Wie unterscheiden sich die Fans?"


"Die Deutschen Stadien sind die besten der Welt. In Japan, nach der WM 2002, hat es sich dort ein wenig gebessert. Dort haben sie aber - wie in den USA - andere Sportarten, die von größerer Bedeutung sind. Deutschland ist das Fußballland! Obwohl es auch hier andere bedeutende Sportarten gibt, lieben die Menschen den Fußball. Sie gehen ins Stadion, sie diskutieren über die Spiele, manchmal sogar fanatisch, es ist sehr beeindruckend. Ich habe sogar heute ein interview mit Juan gelesen, der gerade in Italien spielt. Er meint dort, er vermisse die Deutschen Stadien. Obwohl der Italienische Fußball einer der besten ist, sind die Stadien dort doch sehr altmodisch."

"Und die Spieler bekommen hier keine Gegenstände an den Kopf geworfen, wie von den Fans in Brasilien...die Fans hier sind auch ein wenig leiser als in Brasilien, aber genauso leidenschaftlich?"

"Und wie! Noch netter ist, was mir letzte Woche passierte. In Brasilien wäre so etwas undenkbar: Ich bin nach Düsseldorf gefahren um ein Spiel von Union zu sehen. Auf der Tribüne saß ich aber bei den Fans von Düsseldorf, zwischen Präsident, Manager und Sponsoren. Union hat ein Tor geschossen und wir haben ohne Probleme mit gezittert, geschrieen und gefeiert. Es gab einige Scherze und Anspielungen, dass man wisse, dass wir Berliner seien aber keine Provokation, keine Gewalt. Alles verläuft hier ruhig und zivilisiert. Man spürt die gute Erziehung der Menschen."


"Am Ende warst du zweieinhalb Jahre bei Union. Was bleibt Dir von der Zeit am besten in Erinnerung?"


"Als wir den Aufstieg in die 2. Liga schafften, das war unvergesslich. Union hatte dies seit 10 Jahren versucht. Wir haben ein Stück Geschichte geschrieben. Wir standen im Finale des DFB-Pokals gegen Schalke im Olympiastadion. Solche Momente vergisst man nie."

"Wie kam es zu Deinem Spitznamen 'Texas'?"

"Es war ein Deutscher Spieler, der mich gefragt hat, ob er mich Texas nennen könnte. Teixeira war für die Deutschen immer schwer auszusprechen. Es gibt auch einige, die mich „Tex“ nennen. Der Spitzname ist geblieben."



"Du bist für viele eine Legende, fast ein Held für die Fans von Union. Ist Dir dies bewusst?"

"Union ist für mich eine sehr besondere Mannschaft, zumal sie auch noch Teil der DDR-Geschichte ist. Es war der Verein, der mich am meisten berührt hat, mit dem ich mich immer identifizierte. Ich wurde dort sehr gut behandelt. Union ist der wichtigste Teil meiner Karriere, ich glaube auch, man mag mich dort."


"Und du hast wahrlich einen traumhaften Abschied. Es gab für Dich sogar ein
"Abschiedsspiel" im Oktober, in dem ursprünglich auch Marcelinho mitspielen wollte..."


"Marcelinho konnte leider dann doch nicht. Es gab aber viele andere wichtige Sportler, mein Vater war da und hat den Anstoß gegeben. Es war großartig. Es waren so schöne Tage, es war das erstes Abschiedspiel, das Union organisierte."

"Hast du noch ein Tor in Deinem letzten Spiel geschossen?"


"Drei sogar! Ich habe auf beiden Flanken gespielt und am Ende stand es 5 zu 5. Ich hätte gerne noch weiter gespielt, aber mein Knie spielte nicht mehr mit. Anfang Januar werde ich erfahren, ob ich mich einer weiteren Operation unterziehen werde müssen. Momentan darf ich nicht mal zum Spaß mit Freunden spielen. Die Ärzte raten mir dringend, nicht mehr Fußball zu spielen."

"Du bist aber immer noch mit Union verbunden?"

"Ja, ich arbeite weiter für Union, aber nicht mehr auf dem Platz, sondern für Veranstaltungen, Sponsorentreffs etc."

"Wie stellst du Dir Deine Zukunft vor? Wirst Du in Berlin bleiben?"

"Zunächst auf jeden Fall. Wir wollen hier bleiben, wir fühlen uns hier sehr wohl. Es ist schwer zu sagen wie lange, mindestens aber noch für 2 oder 3 Jahre. Ich habe viele Ideen im Kopf, die ich gerne umsetzen würde. Ich werde erst ein wenig abwarten, beobachten, meinen Trainer- und Managerausweis machen. Es gibt auch Möglichkeiten, mit den Brasilianischen Spielern zu arbeiten."

"Wenn du etwas ändern könntest…"


"...würde ich nichts anders machen. Ich habe überhaupt nichts bereut, sondern bin sehr zufrieden mit mir, meinem Leben und meiner Karriere. Selbst wenn ich kein Geld bekommen hätte, um nach Berlin zu kommen. Allein die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse waren es wert. Ich bin sehr dankbar für diese wunderschöne Zeit""

Thursday, December 06, 2007

Exposição sobre Hansaviertel termina dia 16 de dezembro


foto: Lidia Tirri


Visitante da exposição sobre bairro Hansaviertel descansa em uma das poltronas de Walter Knoll, da Resopal, um dos principais patrocinadores a acreditar no projeto


Ausstellung
bis zum 16. Dezember 2007
im Haus Baumgarten (A1)
Wohnung 4
Altonaerstr. 1
Berlin-Hansaviertel

Di. bis Fr. 15:00 bis 19:00 Uhr
Sa. & So. 13:00 bis 19:00 Uhr

S-Bahn Bellevue
U-Bahn 9 Hansaplatz
Bus 106 Hansaplatz

Eintritt frei

http://www.b-wohner.de/hansav_eingang/eingang.htm

Traços de Brasília no centro de Berlim


Livro escrito por nove jornalistas do mundo inteiro (entre eles, a repórter desta matéria) destaca a Niemeyer Haus e tem na capa a foto da mesma





Lidía Tirri, fotógrafa e autora do livro sobre os 50 anos do bairro berlinense, considera o trabalho de Niemeyer uma grande contribuição a humanidade e fez questão de conhecer Brasília pessoalmente

Créditos das fotos: Die Hoffotografen

Por Sandra Mezzalira Gomes

Qual a relação entre os 100 anos de Oscar Niemeyer com os 50 anos de construção do bairro Hansaviertel em Berlim? São duas datas marcantes sendo celebradas no mesmo momento e ainda, no Hansaviertel, o brasileiro é lembrado como um dos principais arquitetos do mundo e o responsável pela "Niemeyer Haus“ (Casa do Niemeyer). „A base do prédio dele foi a foto escolhida para ser o símbolo do projeto, ilustrou cartões-postais, cartazes e a capa do livro. Sempre recebo elogios por causa dela“, relata a fotógrafa italiana Lídia Tirri.

Tirri reuniu nove jornalistas para entrevistar os moradores das casas construídas pelos renomados arquitetos internacionais da época. A idéia era ouvir como a arquitetura influencia no cotidiano deles. Resultando num livro* e numa exposição fotográfica, realizada em novembro e dezembro em Berlim, Tirri explica porque considera importante comemorar o aniversário de Niemeyer. "A obra dele é muito expressiva, estive no Brasil e pedi para ser levada a Brasília pois queria ver pessoalmente, fiquei fascinada. A catedral foi a que mais me impressionou, o jogo de luz, sair do túnel escuro e ver aquela cúpula iluminada, é fantástico“.

No caso do bairro berlinense, a fotógrafa lembra que é o único prédio a chamar atenção também pelo seu exterior. "Nos outros, não se percebe que há algo especial até entrar na casa“.

E apesar de Niemeyer declarar, em entrevista ao filme "Leben in der Stadt von morgen“*, que seu projeto foi bem modificado, que a construção erguida no centro de Berlim em 1957 não corresponde exatamente ao seu desenho original, são visíveis seus "traços“ no prédio.

Como na Praça dos Três Poderes em Brasília, a base da Niemeyer Haus em Berlim também parece tocar "levemente“ o chão e o salão comunitário do quinto andar, cuja idéia era possibilitar um "ponto de encontro“ para os moradores, rementem às convicções políticas do arquiteto, que entrou para o partido comunista ainda em 1945. "Apesar dos alemães não serem tão sociáveis como os brasileiros, o espaço tem sido utilizado. Há falhas, porém, eu queria fazer a mostra lá mas não tem campainha para tocar e possibilitar a entrada, ficaria impossível. Talvez no Brasil as pessoas deixassem a porta da frente aberta e o problema não existiria“, observa Tirri.

Foi também o projeto Interbau que o trouxe pela primeira vez à Europa em 1954. Ironias da vida, a idéia da construção do bairro Hansaviertel era "responder“ à avenida Karl Marx Allee, projetada pelos russos no lado oriental de Berlim. A cidade ainda não tinha erguido seu muro de concreto mas se encontrava dividida em setores. "Não acho que, neste caso, ele tenha pensado nas convicções políticas, era uma grande honra ser chamado para participar deste projeto, já que eram os melhores arquitetos do mundo“, comenta a fotógrafa.

Seus trabalhos realizados nesta longa estrada profissional, que teve início em 1935, são reconhecidos e elogiados em todo mundo. A arquiteta e designer Masayo Ave, mora no prédio projetado por ele. "Quando estava procurando minha residência em Berlim e vi este lugar pensei: é aqui. Me sinto em casa, fui criada num bairro moderno de Tóquio que lembra muito o Hansaviertel. A idéia do salão comunitário me interessa bastante, é importante para melhorar nossa qualidade de vida aprendermos a utilizar o espaço em comunidade“, diz Masayo, nascida em 62 no Japão. "Incrível pensar que os projetos feitos há 50 anos ainda sejam atuais“.

Para a alemã Hannelore Schargan que foi criada na Berlim oriental, morar na Niemeyer Haus é um privilégio que a família toda valoriza, tanto que já são três gerações no mesmo prédio. "As janelas largas permitem uma ótima visão do Tiergarten, das árvores, e deixam a residência iluminada. Mas Niemeyer pensou nelas de alumínio, com arestas mais finas e no fim, por falta de dinheiro, foram feitas de madeira. Ele pensou tudo de forma mais elegante“.

Se neste ponto a também arquiteta hoje aposentada concorda que o desenho original foi modificado, os traços do brasileiro estão lá. "A base embaixo da casa é típica do Niemeyer, afinal ele também construiu Brasília assim“. E para a italiana Tirri, tal "elevado“ tem um aspecto negativo pois proporciona uma boa circulação de ar que não corresponde ao clima do país. "Talvez isso fosse perfeito no Brasil mas não é exatamente uma obra que combine com a Alemanha.“

O interesse dos arquitetos do mundo inteiro no bairro berlinense e no trabalho do Niemeyer também são explícitos e justificáveis para a fotógrafa, que considera suas obras uma grande contribuição para a humanidade. "Se pudesse encontrá-lo pessoalmente, diria para parar de negar este projeto de Berlim, já que é um pedacinho dele. Niemeyer diz que não ficou como queria mas há elementos suficientes para lembrar a sua obra e ele não devia se envergonhar. A casa é linda e as pessoas que moram lá são muito felizes“

Mais do que um arquiteto, um artista

Mais conhecido como arquiteto, Oscar Niemeyer tem ainda seu lado artístico com trabalhos publicados como ilustrador, cenografista, escultor, serigrafista e duas obras literárias: "A forma na arquitetura“ e "Conversa com arquitetos“.
Para a cenógrafa e arquiteta paulista Arianne Cardoso, ele é o principal profissional da área no Brasil.“Ele é também um artista, tem a força de ter o desenho como uma arte e trazer isso para o espaço físico. Expõe o país para o mundo e, desde a década de 50, traz idéias do mundo para o Brasil“.
Seu lado multifacetado e criativo viria justamente desta característica da sua personalidade. "Recordo-me de uma palestra dele anos atrás, onde lembrava a importância da forma da mulher brasileira para a sua obra. Ele tem ainda vários traços do modernismo e impressiona que, aos 100 anos, continue produzindo e em movimento“.
Ela esteve recentemente num evento em Praga, na República Tcheca, onde Niemeyer estava sendo homenageado. "Ele projetou quatro teatros, um na Europa e três no Brasil nos últimos anos. E ainda é capaz de interagir por meio da arquitetura“.

Mais informações sobre o assunto:
http://www.b-wohner.de/hansav_eingang/eingang.htm
http://www.stadtvonmorgen.de/
http://www.niemeyer.org.br/0scarNiemeyer/home.html

*Livro "Wohnlabor Hansaviertel - Geschichten aus der Stadt von morgen“ de Lídia Tirri (Amberpress). Encomendas pela internet no www.icoon.de/shop/Wohnlabor Hansaviertel (em alemão e inglês).

*Leben in der stadt von Morgen – ein film von Marian Engel – 50 Jahre Berliner Hansaviertel O filme está em alemão com legendas em inglês. http://www.stadtvonmorgen.de/

Saturday, November 17, 2007

João Ubaldo Ribeiro na Livraria em Berlim

O escritor João Ubaldo Ribeiro esteve em Berlim no início de novembro e, entre outras atividades, participou de evento na Livraria, onde algumas de suas histórias foram lidas e seu trabalho, divulgado. Alguns flashes desta excelente noite que teve a casa lotada.














Trecho de livro do Ubaldo no site da Livraria: "A gente se acostuma a tudo" é uma seleção das crônicas do autor, publicadas nos últimos anos no Globo e no Estadão. Com uma ironia certeira, João Ubaldo Ribeiro, o mais humanamente possível dos "imortais", nos presenteia com um conjunto de textos sofisticados em sua simplicidade, pois nos fala como quem caminha pelo seu bairro, sua cidade, seu país, atento a tudo e a todos. Nele, João Ubaldo toma partido, sim, ainda que saiba que tudo, ou quase tudo, possa ser visto por um ângulo diverso. Ainda que nos mostre, inconformado, o caminho do namoro e da separação de um político, que insiste em nos representar, seja pelos limites do nosso pobre sistema de organização social, seja por vício verborrágico. A política encontra em João Ubaldo a sua expressão e realização clássica: somos mesmo animais políticos. João Ubaldo torce para virarmos cidadãos, e mesmo na mais inocente das suas crônicas, comentando, por exemplo, a falta de educação dos donos dos cães, ele nos adverte que esse caminho só se percorre se a gente não se acostumar a nada. 2006 224 Pág. Ed.Nova Fronteira


Artikelnummer LitBr73
EUR 19,95
Versandgewicht 0,40 kg

Preis EUR 19,95
Zzgl. EUR 1,50 Versandkosten







http://www.viver-na-alemanha.de/index.php?option=com_events&task=view_detail&agid=781&year=2007&month=11&day=13&Itemid=1
13.11.2007

João Ubaldo Ribeiro liest!

João Ubaldo Ribeiro zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Brasiliens.
Seine Romane und Erzählungen sind in viele Sprachen und ins Deutsche übersetzt.
Für die engen Freunde Brasiliens und seiner Literatur wird João Ubaldo Ribeiro aus seinen "Crônicas", "Um Brasileiro em Berlim" und "A gente se acostuma a tudo" lesen.

Konzeption, Moderation und Übersetzung: Dr. Ute Hermanns

Unterstützung: Deutsch-Brasilianische Gesellschaft und A Livraria

Zeit: 18.30 Uhr

Ort: A Livraria
Torstr. 159
Berlin-Mitte

Tel: 280 95 19

Eintritt: EUR 7,-

João Ubaldo Ribeiro na Livraria em Berlim - bastidores e autógrafos









Claro que muitos aproveitaram a oportunidade para pedir um autógrafo e conversar com João Ubaldo Ribeiro, que esbanjou simpatia.

Monday, November 12, 2007

Termina dia 30 "declaração de isento" para manter CPF

Termina no dia 30 de novembro o prazo para atualizar o Cadastro de Pessoas Físicas, o CPF.

Para mantê-lo, basta acessar o site da Receita Federal e preencher o Formulário para Entrega da Declaração Anual de Isento 2007. Tenha as mãos o número do mesmo e o título de eleitor.

Vários conterrâneos tem dado um toque para não esquecermos e deixar para a última hora. Entre eles, a amiga Zena.

Mais informações, como as abaixo, no www.fazenda.gov.br

"Finalidade

A Declaração Anual de Isento tem como finalidade a confirmação do número de inscrição junto ao Cadastro de Pessoas Físicas - CPF pelos contribuintes não obrigados à entrega da Declaração do Imposto de Renda de 2007.

Quem Deve Apresentar

A Declaração Anual de Isento deve ser apresentada pela pessoa física possuidora de número de inscrição no CPF que:

- Em 2006, teve ganhos de até R$ 14.992,32, tais como rendimentos do trabalho assalariado, proventos de aposentadorias, pensões, aluguéis ou atividade rural;

- Não se enquadrou nos demais casos que obrigam a entrega da Declaração de Imposto de Renda 2007;

- É dependente de declarante do imposto de renda que possua número de CPF próprio, porém não constou na Declaração de Imposto de Renda 2007 do titular ;

- É brasileiro e transferiu residência para o exterior, ausente do Brasil há mais de 12 meses e que deseja manter regular o número do CPF.
Quem está dispensado de entregar esta Declaração

- A pessoa física cujo número de inscrição no CPF tenha sido informado nos quadros/fichas "Dependentes", "Rendimentos Tributáveis Recebidos de PJ pelos Dependentes" ou "Rendimentos Tributáveis Recebidos de PF/Exterior pelos dependentes" de Declaração de Ajuste Anual do exercício de 2007, ano-calendário de 2006;

- A pessoa física inscrita no CPF no ano de 2007;

- A pessoa física dispensada da apresentação da Declaração de Ajuste Anual e que a tenha apresentado em 2007.

Período de Entrega

03 de Setembro a 30 de Novembro de 2007"

Saturday, November 10, 2007

André Lima marca e garante vitória para o Hertha!



André Lima marcou seu primeiro gol para o Hertha hoje, após um jejum de quase dois meses, para a alegria da torcida berlinense que garantiu a vitória contra o Hannover.

O frio e a neve não foram obstáculos para o carioca atacante cavar o gol faltando 4 minutos para acabar a partida.

A seguir, o texto em alemão no site oficial do Hertha. Mais sobre o André Lima,camisa 33 do Hertha, o leitor encontra na entrevista exclusiva publicada neste blog em 11 de outubro.

http://conectandobrasileeuropasandragomes.blogspot.com/2007/10/exclusiva-com-andr-lima-que-em-breve-os.html

Berlin - Die Zielvorgabe der Herthaner für das Spiel gegen Hannover 96 am Samstag (10.11.07, 15.30 Uhr) lautet: Sieg. Nach der Niederlage in Hamburg muss wieder ein Dreier her. "Die Situation ist klar", sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Trainer Lucien Favre ist der gleichen Meinung: "Wir wollen unbedingt gewinnen!

Fast alle Herthaner fit

Die Vorzeichen stehen gut. Definitiv ausfallen werden nur Lucio und der erneut operierte Christian Müller. Fraglich ist der Einsatz von Sofian Chahed, der an einem Magen-Darm-Virus erkrankt ist. Wer letztendlich auflaufen wird, verriet der Schweizer nicht: "Gilberto könnte ins zentrale Mittelfeld rutschen. Patrick Ebert kann auf der linken oder der rechten Seite spielen." Bleiben noch Lukasz Piszczek und Fabian Lustenberger. Favres Kommentar: "Piszczek ist auf der linken Seite eine Option. Auch Lustenberger kann zum Einsatz kommen. Ich habe mich noch nicht entschieden."

Die Personalsituation ist auch in Hannover gut. Hanno Balitsch ist nach seinem Magen-Darm-Infekt wieder einsatzbereit. So fehlen 96-Coach Dieter Hecking nur die beiden Langzeitverletzten Thomas Brdaric (Knie) und Silvio Schröter (Bandscheibe). Die Hannoveraner sind seit sechs Spielen ungeschlagen. "Diese Serie wollen wir fortsetzen. Wir fahren mit Selbstvertrauen nach Berlin", sagt Ex-Herthaner und Co-Trainer der Roten, Dirk "Bremse" Bremser im Interview mit herthabsc.de.

"Wir wissen, dass wir sie schlagen können"

Trotzt der Niederlage in Hamburg, die zweite Halbzeit in der Hansestadt machte den Herthanern Mut. "Die erste Halbzeit ist natürlich nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen, aber die zweite war gut. Gegen Hannover müssen wir 90 Minuten gut spielen", sagte Hoeneß. Die Roten sind stark, das weiß auch Favre: "Sie haben eine gute Mannschaft, stehen in der Tabelle auf Platz fünf und haben schon acht Kopfballtore erzielt." Doch das ist noch lange kein Grund, Angst vor ihnen zu haben. "Wir wissen, dass wir sie schlagen können", so der Hertha-Coach.

Das besagt auch die Statistik. Hannover hat in der Ersten Bundesliga nur ein Mal im Olympiastadion gewonnen. Das war in der Saison 2003/04, als die Roten knapp mit 2:3 den Kürzeren ziehen mussten. Das letzte Aufeinandertreffen in Berlin entschied Hertha BSC klar für sich. Am 2. Spieltag der Saison 2006/07 siegten die Blau-Weißen mit 4:0. Das Rückspiel entschieden die Hannoveraner für sich: 5:0 (Gesamtstatistik). Die Herthaner haben am Samstag also etwas gut zu machen.

"Wir wollen zu Null spielen"

"Wir werden von der ersten bis zur letzten Minute fighten, rennen und arbeiten. Darauf können sich die Fans verlassen", verspricht Patrick Ebert im Interview der Woche. "Wir wollen zu Null spielen. Ich tippe 2:0 oder 3:0 für uns", so der 20-Jährige. Damit würden die Herthaner ihre Fans glücklich machen.

herthabsc.de wird euch das Spiel ab 15.15 Uhr per LIVE-TICKER übertragen.

Monday, October 29, 2007

Entrevista para a Deutschlandradio

Entre os vários compromisso de Davi Kopenawa Yanomami em Berlim, esteve a entrevista para a Deutschlandradio.

Clicando no título deste post, o leitor tem o link para conferir o resultado, em alemão.

Wednesday, October 24, 2007

Davi Kopenawa e seu filho Dário em Berlim nesta terça-feira



Apesar do cocar que Davi Kopenawa Yanomami trazia na cabeça ser vermelho, amarelo e preto, a intenção não foi homenagear a Alemanha, como perguntou o locutor da Deutschlandradio na entrevista realizada ao meio-dia, programada para ir ao ar na sexta-feira e ser transmitida para toda a Alemanha. "O amarelo é por causa do sol, o preto, a escuridão e o vermelho, o sangue, a vida“, explicou ao jornalista.



A entrevista foi uma das atividades que Davi participou aqui na Alemanha. De manhã, ele esteve no Instituto Konrad-Adenauer (Konrad-Adenauer-Stiftung) e após a rádio, realizou outra entrevista com o jornal Berliner Morgenpost, para a página intitulada de „Passeio por Berlim“ (Spaziergang durch Berlin).

Na agenda desta terça-feira, dia 23 de outubro, esteve ainda o encontro como o doutor jurista Harmut-Emanuel Kayser (presidente da Sociedade Teuto-brasileira/Vorstand Deutsch-Brasilianische Gesellschaft), no escritório da Survival.



Acompanhado do seu filho Dário Vitório Xiriana, contou ainda com Laura Engel (Survival International Deutschland e.V. - Koordinatorin), Stephen Corry (Survival International – Direktor/Geschäftsführer) e Fiona Watson (Survival International) em sua comitiva.

Pela primeira vez na capital da Alemanha, os próximos dias estão ocupados com compromissos com políticos e autoridades. Para a quarta-feira está prevista a entrega da carta ao governo alemão, na qual Davi pede apoio aos povos indígenas por meio da ratificação da Convenção 169. Davi pretende ainda chamar a atenção da comunidade aos problemas enfrentados na Floresta Amazônica.


"Hoje perdem os índios, amanhã, a humanidade“

A familiaridade que Davi e Dário demonstram com o concreto e a modernidade (durante a entrevista para a rádio, Dário produziu as fotos) fazem esquecer que ambos moram, na verdade, no meio da floresta Amazônica.

E para o homem branco, a idéia de viver sem eletricidade, água encanada, roupas e outros acessórios em pelo século XXI, podem soar um tanto estranho. "Acordamos com a luz e dormimos com a escuridão, como sempre foi, como nosso organismo naturalmente sempre fez“, explica o Yanomami ao ser indagado pelo repórter da Deutschlandradio. "Omã, o criador, deu a escuridão para o corpo descansar. A floresta nos acompanha como um pai e a terra é nossa mãe“.

Mostrar para a "civilização“ o que é a vida na floresta e porque ela deve ser respeitada, é uma das missões de Davi. "A terra sempre foi nossa, sempre esteve lá. As pessoas não podem simplesmente matar, derrubar, vender. Nós não esquecemos nossos costumes e origens, estou aqui para ensinar as pessoas a pensar e sonhar a floresta, a respeitar a natureza e o que existe dela, queremos que vocês nos escutem!“



Ainda relatando como as tribos e os indígenas se organizam no cotidiano, Davi, que é um xamã, explica por meio de uma comparação com a sociedade civilizada: "É como um médico que tem seus equipamentos, mas usa o espírito da floresta para curar, a força da natureza.“
Nem sempre, porém, as doenças são vencidas e este é outro ponto de grande preocupação dos índios. "O homem branco trouxe a malária, a gripe que está maltratando muito meu povo e doenças sexualmente transmissíveis. Estamos tristes, doentes, muito preocupados com isso tudo. O homem traz veneno para nossa terra, polui nossa água. Aprendi a falar português para que vocês possam me escutar!“.
Suas terras teriam sido demarcadas pelo então governo Collor, mas até hoje não foram legalmente instituídas.




Davi comenta estar pressionando os políticos por saber que há interesses econômicos que dificultam a luta dos índios. Projetos de mineração, construção de novas estradas, entre outros, assustam mais ainda. "Estamos cercados por uma cobra enorme que quer nos engolir, nossa luta não pode deixar acontecer isso. Queremos nosso direito à terra. Quanto mais pressionar os governos, mais chances temos. O índio não ganha nada com tudo isso, só perde. Hoje perde o índio, mas com a destruição da natureza, amanhã perde toda a humanidade.“

Sandra Mezzalira Gomes
Jornalista/assessora para imprensa brasileira e latino-americana para visita de Davi e Dário a Berlim
Survival Deutschland
Greifswalderstr. 4
Haus der Demokratie und Menschenrechte

10405 Berlin
+49-30-72293108
le@survival-international.de
www.survival-international.de

Monday, October 22, 2007

Xamã Yanomami pede ajuda a chanceler alemã Merkel

Prezados colegas e amigos,


Estamos divulgando a vinda do Davi Kopenawa Yanomami, xamã e líder dos índios da Amazonas a Europa, com intuito de reforçar sua luta em prol do meio ambiente, diretos humanos e de demarcação de terra das tribos locais.


Detalhes e informações sobre a visita estão nos anexos.

Peço encarecidamente que divulgem o email e ainda, encaminhem para os respectivos editores o material para eventual divulgação.

Desde já agradeço a atenção dispensada,

Cordiais saudações,


Sandra Mezzalira Gomes
Jornalista/assessora para imprensa brasileira e latino-americana

Survival Deutschland
Greifswalderstr. 4
Haus der Demokratie und Menschenrechte

10405 Berlin
+49-30-72293108
le@survival-international.de
www.survival-international.de


REALESE SURVIVAL INTERNATIONAL

Líder dos índios amazonas e já reconhecido internacionalmente por suas atividades em prol dos Direitos Humanos, Davi Kopewana Yanomami chegou na Europa dia 15, acompanhado do seu filho, com a missão de nas próximas duas semanas, conseguir apoio principalmente do governo britânico e alemão para acabar com o desmatamento da floresta amazônica.




Nesta quinta-feira ele entregou uma carta ao governo britânico, na qual explica o sofrimento que os povos indígenas vem passando nos últimos anos e lembra da importância da Convenção 169 da OIT, lei que protege sua população e suas terras. „Eu ouvi que vocês não querem assinar a convenção porque não há índios no Reino Unido. Mas o que os índios fazem nos outros países ainda pode afetar o desenvolvimento dos projetos beneficiados pelo Reino Unido“, lembra Davi num trecho da carta (release com detalhes anexo em inglês).

Na próxima semana ele será recebido no Parlamento Alemão, e pedirá ao governo alemão para assinar a Convenção. Até hoje a Alemanha é outra que tem negado assinar o documento.

Durante sua estada em Berlim, Davi encontrará com representantes de todos os grandes partidos.

Ele estará entre 23 e 26 de outubro a disposição da imprensa
BERLIM: Encontro para produção de fotos na quarta-feira, dia 24 de outubro, às 15:30 horas, em frente ao „Bundeskanzleramt“ (Chancelaria Federal), Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin

O xamã Davi Kopenawa Yanomami vai pedir pela proteção dos grupos indígenas, da floresta e alertar contra as catástrofes climáticas: ”Vocês brancos, sempre falam em desenvolvimento e nos dizem que devemos ser como vocês. Nós sabemos, no entanto, que isso só nos traz doenças e mortes. Agora vocês querem comprar parte da floresta para fabricar bio-combustível. Isso não faz sentido.“



Davi foi agraciado com o prêmio Global 500 da Organização das Nações Unidas (OnU) por seu trabalho. Recentemente, encontrou com o presidente Lula em São Gabriel da Cachoeira (AM) e deixou claro o desejo dos indígenas se colocando contra a mineração nas terras demarcadas.

Para marcar entrevista, obter mais informações ou fotos, contatos com Laura Engel (em inglês) pelo telefone 030-72293108 ou Email info@survival-international.de

Informações e material em português com a jornalista Sandra Mezzalira Gomes* pelo Email: sandragomes66@hotmail.com.


*no dia 24 a jornalista brasileira estará presente e a disposição para ajudar em eventuais traduções

Davi Kopenawa Yanomami -Xamã e líder indígena




Davi Kopenawa Yanomami é xamã e líder dos índios na Floresta Amazônica. Ele nasceu em uma tribo Yanomami Tootobi, próxima a fronteira com a Venezuela. Dedicou sua vida a lutar pelos direitos do seu povo e sua terra, foi reconhecido e convidado para dividir sua experiência com outras tribos.

Desde 1989 Davi se engaja pela prevenção da saúde dos Yanomami. O projeto „Demini“ começou no ano seguinte e favoreceu mil índios de 25 comunidades. Sua trajetória no exterior também começou neste ano quando então Davi, o primeiro líder Yanomami, saiu do Brasil convidado pela Survival. Veio ao Reino Unido e Suécia, para receber o Survival den Right Livelihood Award (um Nobel „alternativo“). Sua presença chamou a atenção da imprensa e ajudou a impulsionar a Campanha Internacional pelo Direito a Terra dos Yanomami, realizada desde 1972 pela Survival.

Os 10 mil Yanomami do Brasil (quase um mesmo número também vive na Venezuela) formam a maior população indígena brasileira que vive relativamente isolada. Nos últimos 25 anos no entanto, por causa de construção de estradas, invasão dos colonos e ainda, desde 1986, os garimpeiros, suas terras começaram a ser transformadas. Mais do que isso. Violentos confrontos entre garimpeiros e índios geraram várias vítimas.

Um dos melhores documentários sobre o assunto é de 1993 quando 16 índios foram massacrados, inclusive mulheres e crianças. Davi trabalhou com a polícia a encontrar os sobreviventes e ajudá-los. Deu ainda apoio as várias índias vítimas de violência sexual.

A maior causa de mortalidade entre os índios não está, no entanto, diretamente ligada a violência e sim, às doenças trazidas pelos garimpeiros, especialmente uma variante mortal da malária. Em apenas seis anos desde 1989 os Yanomami perderam um quinto da sua população vítima da doença.

A solução para este problema está na garantia do direito a terra. A campanha para assegurar tal direito está sendo feita no Brasil pela Organização Não-Governamental (OnG) „Comissão para a Criação do Parque Yanomami, chamada de Pró-Comissão Yanomami e pela Survival Internacional. Nas duas entidades, Davi assumiu um papel fundamental.

Nos últimos noves anos deste trabalho, Davi esteve com várias personalidaes e políticos, entre eles o então presidente José Sarney e Fernando Collor de Mello. Deste, foi o convidado de honra em 1991 quando a bem-sucedida campanha pela terra dos Yanomami chegou ao fim e foi formalizada em uma cerimônia.
Nos anos seguintes, se engajou visitando os Estados Unidos, a Inglaterra e outros países procurando chamar a atenção para causas ecológicas e os direitos humanos, levando suas causa para diversas autoridades internacionais. Em 1998 Davi foi agraciado com o prêmio „Global 500“ da Onu por seu trabalho pelo meio ambiente. Em 1999 ele recebeu do então presidente Fernando Henrique Cardoso a „Ordem do Rio Branco“.



Recentemente, encontrou com o presidente Lula em São Gabriel da Cachoeira (AM) e deixou claro o desejo dos indígenas se colocando contra a mineração nas terras demarcadas por agredirem a natureza. O presidente lançou no último dia 21 a Agenda Social dos Povos Indígenas, também chamada de Programação de Aceleração do Crescimento (PAC) Social Indígena.

Esta viagem a Europa deverá, além de chamar atenção para os antigos problemas, pressionar o governo alemão e britânico para reitificarem a Convenção 169, da Organização Internacional do Trabalho (OIT) que regulariza alguns direitos da população indígena.

Sugestões de websites para pesquisa:

http://200.170.199.245/nsa/detalhe?id=2532

http://www.dhnet.org.br/direitos/militantes/marcosrolim/vilhena_yanomami.html

http://www.violenciasexual.org.br/PDF/indias_yanomami_marcos_rolim.pdf

http://www.brasiloeste.com.br/noticia/1574/yanomami

http://www.cartamaior.com.br/templates/materiaMostrar.cfm?materia_id=12730

http://www.overmundo.com.br/blogs/jornalista-inglesa-relata-em-livro-o-massacre-dos-yanomami

http://www.aaanet.org/committees/cfhr/rptyano3.htm

http://fotosite.terra.com.br/especiais_arquivo/claudiaandujar.htm

http://indios.blogspot.com/

http://www.comciencia.br/reportagens/genetico/gen06.shtml

Convenção 169 – OIT

http://www.socioambiental.org/pib/portugues/direito/conv169.shtm

http://www.institutoamp.com.br/oit169.htm

http://www.cjf.gov.br/revista/numero33/artigo02.pdf

http://www.brasiloeste.com.br/noticia/725/

Friday, October 12, 2007

Exklusiv André Lima: „Ich hoffe, dass bald die Herthaner stolz auf mich sein können"

Sandra Gomes (Deustche Korrektur von Christian Menzel)

Der André, der mir das Interview auf dem Weg zur Umkleidekabine gibt, sieht anders aus als André Lima der Stürmer, der vor ein paar Minuten während des Trainings bei Hertha noch etwas traurig wirkte.

Seine Körpersprache zeugte von einer gewissen Traurigkeit, die später während des Interviews völlig verschwunden war. Vor der Umkleidekabine treffe ich einen selbstbewussten, lächelnden und motivierten André, der bereit ist, über vieles offen zu reden: seine Anpassungsschwierigkeiten auf und außerhalb des Platzes, sein Verhältnis zu seinen Kollegen, über die Stadt, den Trainer sowie seine Enttäuschung über sich selbst, weil er es bis jetzt noch nicht richtig schaffte, die Herthafans so zu begeistern, wie bis vor kurzem noch die Fans Botafogos. Aber er wirkt zuversichtlich: Seine gute Leistung wird sicherlich bald zurückkommen.


André ist religiös, ein eher häuslicher Typ. Gute Freundschaften sind für ihn das Wichtigste. Lucios Verletzung hat ihn tief getroffen. Er ist sein bester Kumpel in Berlin, mit dem er bis zur Ankunft seiner Familie die meiste Zeit verbracht hat. André besucht Lucio fast täglich. Er macht sich Sorgen, wie sich seine Frau und Tochter wohl zu Recht finden werden. Neben der Eingewöhnung bei Hertha musste er sich auch noch die Grundkenntnisse der deutschen Sprache aneignen, sich an den neuen Fussballstil gewöhnen, eine Wohnung suchen und diese einrichten. Er musste die Stadt und das Land kennen lernen, die deutsche Bürokratie sowie die "Do-it-yourself“-Mentalität der Deutschen.

Die jugendliche Lust und der Torschütze André, die bei Botafogo zu sehen waren, sei noch da, verspricht er und, dass er sein Bestes geben werde um Hertha zu vielen siegreichen Spielen zu führen. Er bittet Fans und Kritiker aber um ein wenig Geduld. Es ist offensichtlich, dass der 22-Jährige, der für 3,5 Millionen Euro eingekauft wurde, unter enormem Druck steht.

Seine eigene Kritik richtet sich auch an die Presse, die ihn nicht immer fair behandelt habe. Viele Reporter umschrieben in eigenen Worten, was er gesagt habe und am Ende stehe eine Geschichte, die nicht mehr das wiedergebe, was er sagen wollte. Manchmal habe er den Eindruck, dass vergessen werde, dass Fussballspieler auch noch Menschen seien.

Ich habe gestern ein paar der Kritiken, auch im Forum von Hertha online gelesen. Es gibt einige, die Dich verstehen und unterstützen. Andere kritisieren Dich. Wie gehst du damit um?

Auch ich bin nicht zufrieden mit mir, da ich weiss, welche Leistung ich in Brasilien gezeigt habe. Die Erwartungen - auch von mir - sind sehr hoch. Man muss aber auch verstehen, dass es ein paar Gründe gibt, warum ich hier nicht genau so wie in Brasilien spielen kann.

Zum Beispiel das kalte Wetter?

Das kalte Wetter ist nicht so schlimm. Es ist vielmehr die Art zu spielen. Es ist für mich ein ganz neuer Stil, den ich hier spiele, total anders als das, was ich bis jetzt in Brasilien gespielt habe. Wer hier ähnlich spielt, ist Pantelic. Ich muss ihm hier helfen und er mir auch.

Du meinst Deinen Platz auf dem Feld?

Ja, die neue Position ist für mich schwer. Ich muss mich sehr anpassen, um den Anforderungen meines Trainers gerecht werden zu können. Ich bin mir sicher, ich kriege das noch hin. Bitte nur noch ein wenig Geduld.



Der Trainer ist aber nett zu dir?

Sehr sogar! Und er unterstützt mich dabei, obwohl es für ihn auch sehr anstrengend sein muss. Abwehr ist nicht meine Stärke, auch nicht, Torchancen vorzubereiten, statt selbst Tore zu schießen, wie ich es bei Botafogo gemacht habe.
Obwohl ich die deutsche Sprache kaum kenne, verstehe ich viel von dem, was man derzeit über mich erzählt. Es ist nicht einfach zu lesen, dass sich mein Einkauf für Hertha nicht gelohnt habe und der Preis viel zu hoch gewesen sei. Auch wenn meine Frau und meine Tochter hier sind, so habe ich noch meine Eltern und den Rest meiner Familie in Brasilien, die das dann auch lesen. Dies macht mich traurig.

Findest du die Deutsche Presse „härter“ als die Brasilianische Presse?

Ich denke nicht, dass sie „härter” ist. Ich habe aber manchmal den Eindruck, dass sie Sachen schreiben, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, z.B. dass ich eine 2-jährige Tochter habe und eine schwangere Frau. Ich kann zwar nicht alle Texte verstehen, es gibt aber genug Techniken im Internet, um sich Inhalte übersetzen zu lassen. Ich finde es schade, dass man mich nicht mehr so sieht, wie ich hier angekommen: lächelnd.

Ich habe bemerkt, dass du ein wenig traurig aussahst.

Klar, ich habe mehr Verständnis erwartet, dass ein Monat nicht ausreicht, sich an alles zu gewöhnen. Meine Frau und ich haben uns noch nicht vollständig an die Zeitumstellung gewöhnt. Meine Tochter schläft erst um 3 Uhr früh ein. Wir haben noch nicht den richtigen Rhythmus gefunden, ich bekomme noch nicht genug Schlaf.

Und es belastet Dich, dass dies nicht verstanden wird, oder?

Ja, es drückt auf meine Motivation. Da ich aber sehr gläubig bin, bin ich zuversichtlich, dass mir Gott wieder Kraft geben wird, um auf dem Niveau anzukommen, mit dem ich Botafogo verlassen habe. Ich will nichts beweisen, aber es ist nur fair, hier wieder so fit zu werden, wie ich es in Brasilien war.
Für alles gibt es den richtigen Zeitpunkt und ich bin hier erst seit einem Monat. Ich brauche noch Zeit, mich an den Fussball hier zu gewöhnen. Die Deutschen spielen sehr schnell mit vielen Ballkontakten. Wer den brasilianischen Fussball kennt, der weiss, dass es dort anders ist.

Und was ist mit Gilberto, Mineiro, Lúcio, der gerade verletzt ist...

Zu all dem kam auch noch die Verletzung von Lucio, mit dem ich sehr befreundet bin. Bevor meine Frau und Tochter eintrafen, waren wir 24 Stunden am Tag zusammen. Seine Verletzung hat auch mich sehr getroffen. Seine Behandlung kann noch Monate dauern. Dies ist aber nun mal das Risiko eines Fussballers. Ansonsten geht es ihm relativ gut und wir versuchen uns täglich zu sehen. Er war der erste, der mir hier geholfen hat.

Aber Gilberto und Mineiro hatten auch diese Anfangsprobleme erlebt. Hast du mit ihnen geredet?

Mit Gilberto habe ich kaum private Kontakte. Mit Mineiro telefoniere ich oft. Er hat mir auch gesagt, dass dies normal sei und er das alles auch erlebt habe. Sogar der Dieter (Hoeness, Herthas Manager) baut mich auf, dass ich es in ein, zwei Monaten schon hinkriegen würde. Die Leute wollen immer sofort Ergebnisse sehen. Leider ist es ja beim Fussball auch oft so: Du bist eingekauft, du musst Ergebnisse zeigen. Besonders bei einem derart hohen Preis wie bei mir.


Und das vielleicht auch, weil du jetzt der vierte Brasilianer bist...

Sicherlich ist die Erwartung an Ausländer höher, es wird ja auch mehr bezahlt. Momentan ist es schwer, da alle enttäuscht sind, auch ich selbst. Ich weiss ja von Botafogo am Besten, was ich für eine Mannschaft leisten kann. Aber es ist nur eine Frage der Zeit. Wer von Fussball eine Ahnung hat, der kennt die Anfangsschwierigkeiten und unterstützt mich. Ich muss ja gleichzeitig auch noch in meiner freien Zeit eine Wohnung und Möbel suchen und umziehen.

Weiss man bei Hertha von Deinen Alltagsproblemen? Kann man Dir von dort aus nicht helfen? Was ist mit Alcyr Pereira, der Gilberto anfangs auch viel geholfen hat? Machst du alles allein? Einkaufen auch?

Pereira hat seine eigenen Aufgaben. Er arbeitet für Hertha, man kann ihn nicht wegen jeder Kleinigkeit belästigen. In den Supermarkt gehe ich allein! Ab und zu hilft mir ein brasilianischer Fan, der Mauricio, der hier über 20 Jahre lebt. Er war mit mir in ein paar Möbelgeschäften. Es gibt auch Christian, einen Freund von Mineiro. Er hat mir z.B. heute Morgen um 7 Uhr früh bei einer Möbellieferung geholfen.

Naja, hier ist doch alles anders als in Brasilien, du muss fast alles allein erledigen?

Genau. Dort war es ganz anders. Es scheint zunächst vielleicht nicht so, aber am Ende ist man von vielen Kleinigkeiten überfordert. Ich kann nur die Fans, die Kritiker und diejenigen, die mich unterstützen bitten, ein bisschen mehr Geduld zu haben. Irgendwann, wenn ich das erstes Tor geschossen habe, dann wird eins nach dem anderen kommen. Ich werde den Fussball spielen, den Ihr von mir aus Brasilien erwartet.

Du kannst dich heute um 18 Uhr im Hertha-Chat mit den Fans unterhalten. Erwartest du, dass man Dir die Chance lässt, auszureden?

Ja, ich hoffe das sehr. Ich spreche kein Deutsch und mit einem Dolmetscher ist es immer schwerer. Manchmal übersetzt in einem Interview der Dolmetscher nicht korrekt und so kann dann auch meine Antwort nicht mehr richtig verstanden werden. Dies ist mir sehr unangenehm. Deswegen werde ich mir große Mühe geben, schnell Deutsch zu lernen. Die Sprache ist aber nicht einfach.



Sprichst du Englisch?

Ein wenig. Ich hoffe, dieses Interview trägt ein bisschen dazu bei, dass die Leute auch meine Seite besser verstehen können. Ich bin auch nur ein Mensch, ich habe Familie. Ich habe sogar mit unserem Chef des PR-Bereichs über die Presse geredet. Es gab eine Zeitung, ich will ihren Namen nicht sagen, die vor zwei Tagen über die „Lima Katastrophe“ geschrieben hat.
Diese Leute verstehen nicht, was sie berichten. Sie wollen nur Zeitungen verkaufen und vergessen, dass man auch eine Familie hat. Für mich ist das o.k., ich kann damit leben. Ich höre es und vergesse es wieder, aber meine schwangere Frau, meine kleine Tochter, meine Eltern, sie verstehen es nicht, es bleibt in ihrem Kopf, es ist schwer.
Leute, die Fussball kennen und spielen wissen, dass ein Monat zu wenig ist, um Ergebnisse zu bringen. Ich habe einen Vierjahresvertrag und will mein Leben in Deutschland aufbauen.

Willst du bis 2011 bleiben?

Klar, sogar länger, 10, 15 Jahre.

Merkst du Unterschiede zwischen den Fans?

Ich rede sogar mit meiner Frau darüber. In Brasilien sind die Fans immer laut, hier sind sie ruhig. Sie kommen, bitten um ein Autogramm, sagen danke und gehen. In Brasilien sind sie viel euphorischer, da kommen sie auf das Spielfeld. Ich habe auch meiner Frau gesagt, dass es solche Stadien wir hier, wo die Fans von den Spielern getrennt sind, in Brasilien nie geben würde! Die Fans würden nach jeder Fehlentscheidungen des Schiedsrichters auf das Spielfeld rennen. Auch da merkt man die Unterschiede und man muss sich anpassen. Gilberto hat das Gleiche erlebt und sich irgendwann angepasst. Es ist alles nur Anpassung, die Leute sollten es verstehen.

Nach der ganzen Kritik ist der Trainer immer noch nett zu dir und unterstützt dich noch?

Ja, er hilft mir sehr, aber es gibt klare Grenzen. Ich weiss nicht, ob er seine Grenze schon überschritten hat. Ich kann ihm nur danken für alles und es ihm mit einer guten Leistung, die Hertha helfen wird zu siegen, zurückgeben. In meinen ersten 3 Spielen, die wir gewonnen haben, habe auch ich zu dem Sieg beigetragen, obwohl ich kein Tor schoss. Dafür bin ich auch hier.


Und ist es dir wichtiger, Deine Mannschaft zum Sieg zu führen, als selbst Tore zu erzielen?

Natürlich ist es wichtig, selbst Tore zu schießen, aber insgesamt ist es die Hauptsache, mit einem Spiel drei Punkte zu erreichen. Ein erfolgreiches Tor ist das Ergebnis harter Arbeit. Leider hatte ich dazu bisher keine Chance.

Und wie ist es für deine Frau, hier zu sein, mit einem Kind und schwanger, ohne wirklich Unterstützung zu haben?

Es ist noch etwas anderes. Deswegen wollte ich mich auch beeilen, meine Wohnung noch diese Woche einzurichten, bevor die Spiele wieder anfangen. So kann ich mich nachher voll auf den Fussball konzentrieren. Aber es ist alles nicht so leicht hier und es gibt noch so viel zu tun. Erst gestern habe ich die Schlüssel für meine neue Wohnung bekommen.
Wir brauchen auch noch einen Arzt, der Spanisch spricht, um meine Frau während ihrer Schwangerschaft zu begleiten. Zudem müssen wir noch eine Kita für meine Tochter finden.

Und dazu kommt noch die öffentliche Kritik an Dir?

Ich habe versucht, die Journalisten, die nicht portugiesisch sprechen, in den letzten 2 Woche zu meiden. Sie können mich nicht richtig verstehen und dann will ich lieber kein Interview geben. Bevor sie etwas Falsches über mich schreiben ist es mir lieber, gar nicht zu sagen.
Die brasilianische Presse ist da aber noch viel schlimmer. Dort werden die Fans sogar von der Presse motiviert, mit den Spielern zu streiten. Aber dort verstehen die Journalisten zumindest, was ich sage. Hier kommt noch dazu, dass man die brasilianische Lebensart nicht versteht. Und wir müssen auch immer etwas anderes, besonderes zeigen. Ich habe aber keine Lust, jedem einzelnen das gleiche erzählen zu müssen.

Und was ist mit der brasilianischen Gemeinschaft in Berlin, hast du schon Kontakte gemacht?

Ich war bei der Botschaft wegen der Papiere für meine Tochter, beim Café Favela und im Restaurant Brasil Brasileiro.

Und wie schaffst Du den Ausgleich zu Deinen ganzen Schwierigkeiten?

Es gibt jetzt anderthalb Wochen ohne Spiel, nur um zu arbeiten und sich zu konzentrieren. In dieser Woche werde ich versuchen, mich wieder zu motivieren. Heute war ich ziemlich unmotiviert. Ich muss mir die ganzen Geschichten anhören. Leute rufen mich an, meine Eltern und Verwandten fragen was ist los...

Kriegt man das alles in Brasilien auch mit?

Ja, man kriegt alles mit! Alle machen Kommentare darüber und die brasilianische Presse unterstützt mich. Dann kommt einem alles noch merkwürdiger vor. Aber ich glaube sehr an Gott und hoffe ab dem nächsten Spiel meinen richtigen Fussball zeigen zu können. Die Leute brauchen nur ein bisschen Geduld.

Thursday, October 11, 2007

Exclusiva com André Lima: Que em breve os hertanos possam se orgulhar de mim!



Por Sandra Mezzalira Gomes

O André que consigo brecar a caminho do vestiário parece outra pessoa do André Lima jogador, que minutos atrás, treinava meio cabisbaxo com os colegas do Hertha BSC, time da capital berlinense.

Sua expressão corporal demonstrava uma certa tristeza, confirmada posteriormente durante a entrevista, feita na frente do vestuário do clube nesta quarta-feira pela manhã, dia 10, quando um André mais confiante, animado e sorridente conversou por meia hora com a reportagem.

O atacante que marcou 12 gols para o Botafogo no campeonato brasileiro relatou suas dificuldades de adaptação tanto em campo quanto fora dele, comentou sua relação com os colegas, a cidade e o treinador, desabafou sua decepção consigo mesmo por ainda não estar produzindo para os hertanos as alegrias que deu até recentemente ao seus fãs brasileiros,e ainda, garantiu que sua forma vai voltar. Em breve, se Deus quiser.

Religioso, caseiro, André demonstra ter fé em Deus e valorizar verdadeiros amigos. A contusão do Lúcio, seu principal companheiro em Berlim até a chegada da sua família recentemente, também abalou o atacante que procura visitá-lo todos os dias.
André se preocupa ainda com o bem-estar da esposa Bárbara que está grávida de três meses e da filhinha Ágatha, de dois anos.

Além do Hertha, dividiu este último mês correndo atrás de papelada, casa nova, aprender o básico da língua, do estilo deles de futebol, conhecer um pouco do país e da cidade, enfrentando também as dificuldades culturais que qualquer estrangeiro encontra para sua adaptação, aprendendo a se virar com o jeito "do yourself“ do alemão.

A juventude, vontade e boa forma que demonstrou no Botafogo, no entanto, continuam lá, assegura o atleta que promete dar o melhor do seu lado para ajudar o Hertha a conquistar vítórias e pede, para os críticos e os torcedores, mais um pouco de paciência e compreensão.

Aos 22 anos e vendido por 3,5 milhões de euros, veio há cerca de um mês com uma enorme expectativa da torcida e apesar das boas atuações e das jogadas a gol, ainda não conseguiu marcar pelo time.

Comentando serem um pouco injustas principalmente a forma como são feitas algumas críticas da imprensa alemã, André reclama da falta de consideração de jornalistas que escrevem sem entender realmente o que o entrevistado falou ou pior ainda, modificando o mesmo e muitas vezes esquecem que o profissional jogador de futebol, também é um ser humano.



Estive acompanhando alguns fóruns de discussão dos torcedores do Hertha, tem quem apoie e quem critica. Como está lidando com isso?

Fico um pouco chateado comigo mesmo porque eu sei que a expectativa é grande, o pessoal viu o futebol que estava apresentando no Brasil mas eles também tem que entender que tem uma série de coisas que fazem com que eu ainda não esteja jogando como atuava lá.

Por exemplo, o frio?

O frio é de menos, o jeito de jogar, o meu estilo aqui está totalmente diferente do que no Brasil, quem joga do jeito que eu jogava lá aqui é o Pantelic (Marko), então tenho que ajudá-lo em campo e me ajudar também.

Você diz, nesta posição que você está?

Sim, na posição. É difícil para mim mas eu tenho que me enquadrar, a única coisa que posso pedir é que as pessoas tenham paciência que uma hora eu vou encaixar no que o treinador quer.

O técnico está sendo legal, te apoiando?

Tá sendo legal, está me apoiando, mas eu sei que é difícil, não é minha característica ter que marcar volante, ter que armar jogada assim em vez da finalização, que é o que eu fazia no Botafogo.
Sei que estão falando muita de mim, apesar de não saber muito a língua, entendo muita coisa. Estão falando algumas besteiras, que não estou valendo a pena para o Hertha pelo dinheiro que o clube gastou, ficou triste por isso. Tenho família, minha esposa tá aqui, minha filha tá aqui, meus pais, minha família toda no Brasil, eles lêem isso, eu fico chateado mas eu entendo a parte da imprensa



Você acha a imprensa alemã é mais "dura“ que a brasileira?

Não é questão de ser "dura“, mas acho que falam muita coisa que de repente eles não pensam. Atrás de mim tem uma filha de dois anos, minha esposa está grávida, apesar de não saber muito alemão tem vários recursos na internet com os quais consegue traduzir o texto... então fico chateado, é difícil você agora me ver como cheguei aqui, sorrindo.

Percebi que você parecia mesmo meio triste.

Eu fico triste, eu achava que as pessoas entendessem um pouco sobre o tempo que que é preciso para adaptar, minha filha ainda dorme às três da manhã, é difícil pra mim, tenho de ficar acordado com ela e tem treino oito horas da manhã no outro dia, as pessoas tem de entender..(André explica que tanto para a filha como para a esposa a mudança do fuso ainda não foi bem incorporada pelo organismo e a rotina dele também acaba então modificada)

E isso (a pressão e incompreensão) piora tudo?

Piora porque vai desanimando. Mas eu acredito muito em Deus, tenho certeza que Ele vai me dar forças para voltar a jogar o futebol que estava mostrando no Botafogo aqui. Não preciso provar nada para ninguém mas só pra confirmar o que já estava confirmado, estava bem no Brasil, nada mais justo estar bem aqui também.
Tudo tem sua hora certa, eu estou aqui há um mês, tem ainda mais um tempo para me adaptar também ao futebol daqui, que é muito rápido, tem muito contato, quem conhece sabe que o futebol no Brasil é diferente.

E o Gilberto, o Mineiro, o Lúcio, que agora está machucado...

Ainda veio esta contusão do Lúcio, que é a pessoa mais ligada a mim. Quando minha esposa e minha filha não estavam aqui, a gente ficava 24 horas juntos. Depois que ele se machucou eu fiquei muito triste, isso me abalou bastante emocionalmente. É uma contusão séria, a gente sabe que será difícil ele voltar rápido, vários meses de fisioterapia, a esposa dele, a filhinha que não entendem... mas é coisa de futebol a gente está sujeito a isso.
Ele está bem, procuro visitá-lo todos os dias. Ele foi a primeira pessoa que me ajudou quando cheguei aqui.



O Gilberto e o Mineiro também passaram por esta fase, você conversa com eles?

Eu quase não converso com o Gilberto, só converso aqui mesmo (no Hertha), ele tem a vida dele particular, não tenho muito contato. Eu converso bastante com o Lúcio que mora no hotel comigo, e com o Mineiro por telefone. O Mineiro fala que é normal, passou por tudo isso, o próprio Dieter (Hoeness, presidente do Hertha) diz que é tudo com tempo, daqui um mês, dois meses eu vou me adaptar. Mas as pessoas querem rápido, infelizmente no futebol é assim, você é comprado, você tem que dar resultado, ainda mais pela soma que foi a minha compra!

E talvez pelo fato de vc já ser o quarto brasileiro...

Com certeza por ser estrangeiro a cobrança é ainda maior, a cobrança não vem nos alemães que estão jogando mas nos brasileiros, que vem de fora, porque eles gastam mais dinheiro.
É chato, não só eles estão chateados comigo mas eu também estou chateado comigo, porque eu sei que eu posso render bastante no clube, como estava rendendo no Botafogo.
Mas acho que é tudo adaptação, tudo questão de tempo. As pessoas que entendem de futebol estão me apoiando porque sabem a dificuldade que estou passando.

Também tava procurando casa, agora em dia de folga saio para procurar móvel, comprar móvel, carrego móvel no meu carro...

Aqui é tudo diferente mesmo, você tem de se virar para fazer quase tudo sozinho

Pois é, no Brasil é outra coisa. Pode parecer pouca coisa mas de pouca em pouca, pode sobrecarregar muito. O que eu posso pedir aos torcedores, as pessoas que me criticam e que me apoiam é que tenham um pouquinho de paciência porque uma hora vai engrenar a coisa e, a hora que eu fizer um golzinho, vai vir mais, e vou voltar a jogar o futebol que eu estava jogando.

Já estou mais ou menos adaptado com o frio, com o clima, só algumas coisas agora com o futebol, o horário que ainda está pesando um pouco.. às vezes acordo meio em cima da hora e tenho de sair correndo.



E você já comentou com o clube sobre estes problemas do dia-a-dia, se eles não podem achar alguém para te ajudar? O Gilberto contou com apoio do próprio Alcyr (Alcyr Pereira, intérprete do Hertha para os brasileiros) no começo para fazer compras, etc.

Fica difícil, o Alcyr tem as coisas dele, é empregado do clube, tem de ajudar outros jogadores, só com coisa muito importante mesmo.

Está se virando sozinho pra ir no mercado?

Supermercado vou sozinho! De vez em quando aparece um torcedor brasileiro que vem aqui, o Mauricio, que está aqui há mais de 20 anos e me ajuda. Ele foi comigo na loja de móveis ajudar a pedir. Tem o amigo do Mineiro, o Christian, que foi hoje de manhã comigo lá correndo. Sete da manhã hoje estavam chegando os móveis no meu apartamento.

E sua família chegou logo depois e o que está achando, sua mulher grávida, sem apoio, estão estranhando?

É diferente sim. Peguei ontem a chave do apartamento, fui comprar móveis correndo para tentar mudar antes dos jogos e centralizar só no futebol, mas é dificil, as coisas aqui são complicadas.
Estamos correndo atrás de tudo ainda. Até médico para acompanhar a gravidez, tem de ser um médico que fale espanhol ou achar alguém que possa acompanhar em toda consulta. São muitos detalhes.

Você vai ter a oportunidade de conversar com os fãs no chat ao vivo hoje, às 18 horas. Espera que perguntem tudo isso, quer ter uma chance de falar?

Sim, espero que pergunte porque eu não falo alemao, é difícil conversar com repórter só com intérprete. Ás vezes, o repórter pergunta e o intérprete fala outra coisa totalmente diferente. Então de repente as pessoas não entendem o que você quer falar, é chato pra mim, eu tento me esforçar ao máximo para aprender o alemão o mais rápido possível, mas é difícil.

Está conseguindo um pouquinho?

Um pouco, o básico do futebol dentro do campo eu já sei mas é difícil conversar, ler e escrever principalmente, é muito difícil.


Você fala inglês?

Um pouco também. Mas eu espero que com esta entrevista as pessoas entendam um pouco meu lado também, sou um ser humano, tenho família, já tive conversas até com o Hans, o chefe da assessoria de imprensa sobre estas coisas, um jornal que não quero citar o nome publicou dois dias atrás algo como "Lima Katastrophe“!
A gente fica desanimado com estas pessoas que não entendem, que não tomam cuidado com as coisas que falam e, como repórteres, só querem vender jornal. Eu tudo bem, eu vivo do futebol, para mim entra por um ouvido e sai pelo outro. Mas minha esposa, que tá grávida, minha filhinha, meus pais, eles não entendem isso, para eles isso tudo fica "armazenado“ ali, é difícil.
Quem conhece futebol e joga futebol sabe que a pessoa não vai te dar resultado em um mês. São quatro anos de contrato aqui, é uma vida para construir na Alemanha.

Quer ficar até o final do contrato, 2011?

Claro, até mais, 10, 15 anos eu fico.

E sente diferença dos fãs?

Converso com minha esposa sobre esta diferença. No Brasil é aquela torcida, gritando, berrando, aqui tudo tranquilo, eles vem pedir autógrafo educamente, te agradecem...
Lá é aquela euforia, aquela coisa da torcida invadindo o campo no treino. Digo a minha esposa que, se tivesse um estádio deste no Brasil sem alambrado, o pessoal ia invadir o campo para brigar com o juiz caso ele errasse. Você sente isso, querendo ou não. O Gilberto também teve esta fase de adaptação, isso que as pessoas tem de entender, adaptação é a base de tudo.



E o que acha que dá pra fazer da sua parte para reagir, para dar "uma guinada“?

Agora tem uma semana e meia de trabalho, sem jogo, sem nada. Essa uma semana e meia vou tentar reanimar.
Hoje estava meio desanimado, além das coisas do futebol, a gente também é ser humano, fica escutando e lendo tudo isso, sua família está lendo, as pessoas ligam, meu pai, minha mãe, todo mundo liga falando das criticas.

Tá chegando tudo no Brasil?

Tá chegando sim, todo mundo comenta e a imprensa brasileira só me apóia, fica mais difícil de entender. Tenho muita fé em Deus que próximo jogo vou começar mostrar meu futebol, o pessoal só tem que ter um pouco de paciência, uma hora ou outra vou voltar a fazer o que fazia no Botafogo.

E o treinador mesmo com esta pressão e críticas, continua te apoiando, tem falado para não esquentar a cabeça?

Sim, ele tem me ajudado muito mas claro que a gente sabe que tem um limite. Eu não sei se o limite dele já estourou mas eu só tenho a agradecer a ele e quero retribuir isso ajudando a equipe. Tanto que os três primeiros jogos que fiz a gente ganhou, mesmo eu não fazendo o gol mas ajudando, estou aqui também pra ajudar.



E isso é mais importante do que até do que o gol, poder ajudar a equipe a vencer?

O importante é sempre ajudar, depois os meus gols, importante conseguir os três pontos do jogo. O gol é a consequência de um trabalho, uma oportunidade que se tem que eu não tive até agora desde que cheguei.

E como se não fossem problemam suficientes, ainda pioram com as críticas da imprensa alemã...

Tenho evitado há duas semanas de falar com alguém da imprensa alemã, com alguém que não fale a minha língua porque eles não me entendem e não quero ser mal interpretado. Se eu vou falar de um jeito e eles vão ouvir de outro, prefiro nem falar. Também não tenho vontade de ficar explicando um por um o que está acontecendo.
A imprensa no Brasil é ainda pior porque incentiva a torcida, leva ela junto e ela quer brigar com o jogador.
Semana passada deu problema no jogo do Botafogo e a torcida invadiu porque eles estavam perdendo.
Mas pelo menos eles (os jornalistas) entendem o que você está falando. Agora, aqui eles são alemães, não entendem exatamente o jeito brasileiro. E a gente tem de fazer sempre diferente, tem de fazer uma pedalada diferente, coisa que o alemão não sabe fazer, o alemão sabe bater, sabe marcar, sabe correr.

E qual o seu contato até agora com a comunidade brasileira?

Estive na Embaixada para resolver um problema de documento da minha filha, conheço o Favela Café e a Churrascaria Brasil Brasileiro.

N.R. Que este desabafo feito pelo André para reportagem seja corretamente entendido e que ele tenha paz neste tempo de adaptação, para conseguir fazer os herthanos tão felizes como fez os botafoguenses...


Saturday, October 06, 2007

Falling Georgie

Recebi por email, para relaxar...

"Formidável....

Pode-se ficar horas vendo isto!!!!!
Dizem que é a proteção de tela mais famosa nos Estados Unidos.
Clique no link abaixo. Se "ele" ficar entalado, clique nele e arraste
com o mouse, gire bastante, pendure pela perna ou braço,bata com a
cabeça nas bolas etc...divirta-se"


http://www.planetdan.net/pics/misc/georgie.htm

Monday, October 01, 2007

Festa para crianças no Forum Brasil quarta-feira


O Centro Cultural Forum Brasil promove nesta quarta, feriado da Reunificação da Alemanha, festa para as crianças! Participem, segue o convite abaixo:

"Liebe Kinder des Forum Brasil!

Nun seid Ihr dran, unser Haus mit voller Energie und Kreativität zu besetzen.

Mit großer Freude feiern wir nun schon zum 5. Mal unser traditionelles brasilianisches Kinderfest Cosme & Damiao, dieses Mal in unseren eigenen Räumen im Forum Brasil! Nach christlichem Glauben waren die Heiligen Gebrüder Cosme und Damiao Ärzte und Beschützer der armen Kinder, weshalb sie in Brasilien, besonders in Salvador da Bahia, im Monat September groß geehrt und gefeiert werden.

Viele Gläubige kochen und laden Kinder zu sich ein oder verteilen Essen und Leckereien für sie auf den Straßen. Zu dem traditionellen Caruru und vielen Leckereien laden wir euch ein, einen bunten und fröhlichen Nachmittag bei uns zu verbringen. Die Erwachsenen bitten wir um Spenden von Kuchen, Süßem oder Säften, die wir dann kostenlos den Kinder anbieten werden .
Am Mittwoch 3. Oktober 2007
Um 14:00 Uhr im Forum Brasil
Möckernstraße 72
Berlin Kreuzberg
Eintritt frei!

Wir freuen uns auf euer Kommen und eure guten Energien!

Euer Forum Brasil Team

(em português)

Alo queridos amigos mirins do Forum Brasil! Chegou a vez de voces ocuparem nossa casa com toda energia e criatividade.

Com muita alegria vamos festejar a nossa 5. Festa dos Santos Cosme e Damiao, desta vez, em nosso próprio espaço!

Segundo o cristianismo os Santos Irmaos Cosme e Damiao eram médicos e protetores das crianças pobres, por isto estes santos sao festejados em todo Brasil, especialmente em Salvador da Bahia, em setembro, quando muitos fiéis convidam crianças em casa ou distribuem doces e comidas para os menores nas ruas.

Com o tradicional caruru e muitas guloseimas convidamos a todos pra uma tarde colorida de brincadeiras e muita alegria. Aceitamos doações de bolos, doces ou sucos a serem distribuidos gratuitamente para o público

Quarta-feira, 03 de Outubro 2007
Às 14:00 horas no Forum Brasil
Möckernstraße 72 Berlin Kreuzberg
entrada livre!
Aguardamos a presença e o bom astral de todos voces!
Bjs
Forum Brasil Team